Beiträge von Lacuna

    So, es geht weiter. Aber zuerst mal ein bisschen kommentieren ;)

    Sango04: Vielleicht...vielleicht aber auch nicht. Das klärt sich noch, also einen Grund gibt es...:)
    rita: Hey, danke. Das spornt mich morgen sicher an, denn morgen Deutsch-Aufsatz : /
    cassio: Wie gesagt, es gibt nen Grund dafür, warum sie sich ihm nicht annähert. Wobe ich nicht sagen will, dass keine Gefühle für ihn da wären...;)
    @Santine19:Och, wieso denn das? Die sind doch beide so wie immer...oder etwa nicht? :kopfkratz ....:D


    Am nächsten Morgen war keine Spur von Mike mehr zu sehen. Sein Bett war gemacht und sicherlich war er bereits nach Hause gegangen. Jedoch wunderte es mich, dass er sich nicht von mir verabschiedet hatte. Ich ging in den Garten und sah Finn dort ganz alleine sitzen. Er sah in den Himmel und bemerkte mich nicht. Ohne ein Wort zu sagen setzte ich mich ihm gegenüber. "Huhu," sagte ich lachend und er sah mich an. "Schon wach?," fragte er matt. "Äh, schon? Es ist kurz nach 12 Uhr mittags."


    Fortsetzung folgt sofort...

    Wiedermal eine ganz tolle Fortsetzung. Also, Teddie ist ja wirklich schnuckelig. Und das mit dem Wecker werfen und sowas kommt einem so bekannt vor...:D
    Zum Thema Chobits: Die Story ist echt supersüß und auch die Charaktere sind echt spitze. Auf jeden Fall lesen. :)

    Ist gestern nacht um 3 Uhr enstanden XD Schaut`s euch mal an. Bin ein paar Mal fast eingeschlafen, daher die etwas unkontrollierten Striche auf dem Papier XD


    "Das ist kein Problem, ich schlafe sogar auf dem Sofa wenn es sein muss," sagte er lachend. "Aber...nein, also da schläfst du auf keinen Fall!" Ich schüttelte den Kopf und er sah mich verunsichert an. "Was ist denn daran so schlimm?," fragte er. "Verdammt, jetzt ist er verärgert!," dachte ich.

    Mit hochrotem Kopf drehte ich mich um. "Irgendwo haben wir bestimmt noch ein Bett. Ich geh eben suchen." "Soll ich dir helfen?," fragte er auch noch. "NEIN!," schrie ich in Gedanken. "Keine Sorge, ich schaff das schon allein," winkte ich ab und verließ das Zimmer.

    Und zu allem Unglück fand ich sogar ein Bett. Es stand in Mums Zimmer und verstaubte langsam. Mit aller Kraft die ich hatte zog ich es in mein Zimmer und staunte nicht schlecht, als ich jemanden auf Mikes Arm sah: Luisa. "Wie kommt sie denn hier hoch?," fragte ich und wischte mir ein bisschen Schweiß von der Stirn. "Jenny hat sie "abgeliefert"," antwortete Mike und Luisa kuschelte sich an ihn. "Aha, als Aufpasserin sozusagen," dachte ich und musste grinsen.

    "Deine Schwester ist wirklich süß," sagte Mike, als er sie wieder abgesetzt hatte. "Ja, sie ist unser kleiner Sonnenschein," sagte ich lächelnd. Das war sie wirklich. "Aber nicht nur sie ist süß...," sagte er und grinste mich an. Er nahm mich wieder in den Arm, genauso wie gestern Nacht. Da war es wieder. Dieses Gefühl von Geborgenheit...aber auch das von Einsamkeit. "Mike, nicht...," sagte ich leise, als er mich an sich zog. Ich windete mich und floh aus seinen Armen. "Was ist denn?," fragte er verunsichert und ich konnte ihm nicht mehr in die Augen schauen.

    Ich verließ das Zimmer und warf mich gegen die Flurwand. Wieso konnte ich mich ihm nicht einfach hingeben? Ich fasste mir ans Herz. "Gib mir eine Antwort...," dachte ich, aber natürlich antwortete es nicht. Als ich etwa eine Stunde später wieder ins Zimmer kam, schlief Mike tief und fest. Erleichtert atmete ich auf. Obwohl ich nicht glaubte, dass er sauer gewesen wäre, war ich erleichtert.

    Ich legte mich ins Bett, aber einschlafen konnte ich nicht wirklich. Immer wieder achtete ich auf Mikes rhythmisches Atmen und betrachtete lange die Umrisse seines Körpers, die auf der Bettdecke schemenhaft zu erkennen waren. Etwas widerwillig wendete ich den Blick ab und schloss die Augen. Schließlich schlief ich ein.

    So, das war`s für heute. Danke für eure vielen, lieben Kommis. Die Downloadseiten werde ich noch raussuchen. ^^


    Kim stützte sich auf das Waschbecken auf. "Juliana hat wirklich recht...du hast dich einen Dreck um sie gekümmert," sagte sie und starrte ihren Bruder böse an. "Jetzt fang du nicht auch noch damit an!," sagte Finn verärgert. Er setzte sich auf den Badewannenrand und begann an seinen Fingernägeln zu kauen. "Fängst du schon wieder mit dem Nägelkauen an?," fragte Kim, während sie ihren Bruder im Spiegel beobachtete. Finn sprang zornig auf und verschwand aus dem Badezimmer. "Idiot...," murmelte Kim und starrte ihr Spiegelbild an.

    Am nächsten Morgen beschäftigte sich Jenny wieder großzügig mit Luisa. Sie liebte dieses Kind einfach, auch wenn es nicht ihr eigenes war. Sebastian gefiel der Anblick schon lange, denn es war jetzt 16 Jahre her, dass sie sich zuletzt um ein kleines Kind gekümmert hatte. "Was machen wir eigentlich mit Juliana, wenn sie nicht wiederkommt?," fragte Jenny plötzlich und Sebastian sah sie an. "Was meinst du?," fragte er verunsichert. "Na, ich meine...Möchtest du sie etwa mit ihm Haus haben? Ich hatte mir schon ein paar Internate angeschaut und ich dachte sie könnte vielleicht eines davon besuchen. Dann wären wir eine richtige, kleine Familie," sagte Jenny lächelnd. Sebastian biss die Zähne zusammen. "Das können wir nicht machen. Das ist schließlich ihr Haus." "Oh, ich bitte dich. Es wird das Beste für die kleine Göre sein," sagte Jenny vehement. "Meinst du?," hakte Sebastian nach. "Aber natürlich. Dort wird sie richtig erzogen und dann wird sie studieren...das wird toll." Sebastian musste lächeln. Seine Frau hatte grandiose Einfälle.

    Sebastian wurde vom Telefon aus seinen Träumen gerissen. Ein penetrantes Klingeln ließ ihn mit den Augen rollen. "Hallo?," fragte er in den Hörer. "Sebastian, ich bin`s...es gibt Probleme." "Was für Probleme?," fragte er erschrocken. "Es sieht nicht gut aus, aber ich weiß auch nichts...sie wollen mir einfach nichts sagen. Ich habe Angst," sagte Mum. "Beruhige dich erstmal. Es wird schon alles in Ordnung sein. Juliana vermisst dich." "Das dachte ich mir. Reichst du sie mir bitte?," fragte Mum. "Ja natürlich," antwortete Sebastian und rief nach mir.

    So schnell ich konnte rannte ich zum Telefon. Schlitternd kam ich an und griff zitternd nach dem Telefon. "Oh Gott, ich bin so froh etwas von dir zu hören," schniefte ich ins Telefon. "Ja Schatz, das bin ich auch. Wie geht es dir? Verstehst du dich gut mit ihnen?" "Naja, es geht so," antwortete ich wahrheitsgemäß. "Also, es ist so: Ich muss hier noch ein bisschen bleiben, aber ich werde versuchen so schnell wie möglich zurückzukommen." Von hinten hörte ich eine Frauenstimme. "Miss Caprio, sie müssen jetzt unbedingt aufhören!," hörte ich sie rufen. "Jaja, gleich. Also, pass auf dich auf mein Schatz." "Mach ich, Mum. Bis bald," entgegnete ich. "Geben sie sofort das Telefon her!," hörte ich die Frau noch schreien und es wurde aufgelegt. Ich musste lachen, als ich mir die Szene vorstellte.

    Danach tat ich etwas, was ich schon ewig nicht mehr getan hatte: Ich las Luisa aus einem Buch vor. Für einen Moment hörte sie nur mir zu und sah mich mit leuchtenden Augen an. Glücklich und zufrieden ging ich dann in die Schule.

    Ich war noch so geschlaucht von der Nacht, dass ich nach der Schule sofort ein Nickerchen machte. Ich war gerade richtig tief eingeschlafen, als plötzlich irgendetwas die Sonne verdeckte. "Hau ab!," fluchte ich verschlafen und ich hörte ein Lachen. Mikes Lachen...

    Sofort war ich hellwach. Erschrocken richtete ich mich auf und mir wurde kurz schwar vor Augen. "Was machst du denn hier?!," fragte ich atemlos. Er lächelte mich an und sagte: "Finn hat mich eingeladen. Gleich nach der Schule. Jetzt sag nicht, du hast mich nicht bemerkt." Er lachte kurz und sah mich an.

    "Also...nein, ehrlich gesagt nicht," stotterte ich unsicher. Er fuhr mir plötzlich durch das Haar und seine Hand streifte mein Gesicht. Ich spürte, wie ich langsam rot wurde. "Aber es ist doch schon abends, was machst du dann noch hier?," fragte ich, um abzulenken. "Ich übernachte hier," sagte er gelassen und zog seine Hand weg. "Du übernachtest hier?!," fragte ich atemlos. Er nickte nur. "Aber...wir haben kein Bett mehr..." Was tat ich hier eigentlich? Versuchte ich ihn gerade rauszuekeln?!

    Fortsetzung folgt sofort...



    "Doch, mir auch...," entgegnete ich leise. "Vielleicht...also, nur wenn du willst...können wir uns ja nochmal treffen...," fragte er zögernd. "Ja, klar!," sagte ich schnell und er grinste mich an. "Bis bald," sagte er und ich ging zur Telefonzelle, um mir ein Taxi zu bestellen.

    Wieder zu Hause angekommen begegnete ich sofort Jenny. "Schon so früh zu Hause?," fragte sie und ich nickte nur stumm. "Wo sind denn meine beiden Lieblinge?" Ich verdrehte die Augen und entgegnete gereizt: "Noch in diesem komischen Club. Sie haben ihre alte Clique wiedergetroffen..." "Oh, ist das schön! Sie hatten sich ja ewig nicht gesehen. Und wie hat es dir gefallen?" Ich sagte nichts und stampfte neben ihr die Treppe hoch. "Dann eben nicht...," murmelte sie verärgert.

    Ich schlug die Tür zu meinem Badezimmer zu und ging zum Spiegel. Irgendwie sah alles nicht mehr so aus, wie als wir losgefahren waren. Ich schnappte mir ein Tuch und wischte mir die auffällige (und dämlich aussehende) Schminke aus dem Gesicht. "Wozu bin ich überhaupt mitgegangen?," fragte ich mich und warf das vollgeschmierte Tuch in den Abfall.

    Ich warf meine Klamotten in eine Ecke und betrachtete sie dann verärgert. "Liegen lassen oder nicht?," murmelte ich, denn Jenny hatte die komische Angewohnheit alles was auf dem Boden lag entweder sofort wegzuwerfen oder einlaufen zu lassen. Ich entschied mich doch dafür, sie einfach in meinen Spind zu stopfen, als plötzlich Kim ins Zimmer gestürmt kam. Sie war völlig ausser Atem und ich schaute sie verunsichert an. "Du kannst doch nicht einfach so abhauen...ohne was zu sagen!," keuchte sie und umarmte mich. "Wieso, was ist denn so schlimm daran?," fragte ich perplex und Kim holte tief Luft. "Wir haben uns...Sorgen gemacht!"

    Erschrocken wandte Kim den Kopf, als plötzlich nocheinmal die Tür aufging und Finn in mein Zimmer gerannt kam. "Bist du irre?! Wir haben die halbe Stadt nach dir abgeklapert!," schrie er mich an. "Ihr hättet doch einfach nur Mike fragen müssen...," entgegnete ich verdutzt und Kim blinzelte mich an. "Achja, von Mike verabschiedest du dich und von Natalie und Trish nicht?! Sag mal, geht es dir noch ganz gut? Natalie war richtig gekränkt!," schrie Finn immernoch. "Ja, und Trish auch. Sie fand dich sehr sympathisch," sagte Kim. "Na und?! Ihr habt euch kein Stück um mich gekümmert! Finn, es war unser Date!" Finn wurde rot, entweder aus Wut oder weil er sich bewusst wurde, dass er sich wirklich kein Stück für mich interessiert hatte. Er grummelte kurz und zog Kim mit sich aus dem Zimmer.

    Geht gleich weiter...

    Oh, da wird ja schon geraten. Freut mich. ^^ Jetzt erstmal der Rest, den ich gestern nicht mehr geschafft habe. ^^


    Die eine Toilettentür ging auf und ich drehte mich um. "Wo warst du denn? Wir haben dich überall gesucht," fragte Kim und blieb vor mir mit verschränkten Armen stehen. "Draußen...mit Mike," sagte ich leise. "Und was ist mit eurem Date?," fragte Kim daraufhin ein wenig verärgert. "Er kümmert sich doch überhaupt nicht um mich! Er hat ja nur Augen für diese Natalie!," schrie ich fast. "Hey, beruhig dich. Ich dachte du empfindest nichts für ihn." Ich musste schlucken. Sie hatte recht. Warum regte ich mich überhaupt so auf? "Naja, schon, aber..." "Komm einfach wieder zu uns, wenn du hier fertig bist. Ich werd ihm sagen, dass du es nicht gut findest." Kim verließ die Toilette und ließ mich etwas verwirrt zurück.

    Eine Weile starrte ich nur auf die beiden Toilettentüren und ich zuckte zusammen, als sich plötzlich die linke öffnete. Natalie trat heraus, aber sie sah mich nicht an.

    Schnurstracks ging sie an mir vorbei auf das Waschbecken zu und drehte das Wasser auf. "Du auch," sagte sie plötzlich, sah mich aber immernoch nicht an. Verwundert drehte ich das Wasser auf und sie begann zu sprechen. "Was läuft eigentlich zwischen dir und Finn?," fragte sie plötzlich. Ich sah sie an und bemerkte, dass sie nur auf das rauschende Wasser starrte. "Gar nichts...naja, ich meine, wir haben ein Date, aber deswegen..." Schnell drehte sie das Wasser aus und starrte mich mit zusammengepressten Lippen an.

    In ihren Augen sammelten sich langsam Tränen. "Natalie, was ist los?," fragte ich leicht besorgt. "Irgendwer muss doch den Mut haben dem Kerl zu widerstehen!," schrie sie plötzlich und ich zuckte zusammen. "Wovon redest du?," fragte ich verständnislos und sie packte mich an den Armen. "Dieser Kerl ist doch nur auf das Erste Mal aus! Irgendwer muss ihm doch widerstehen können!," schrie sie unter Tränen und begann mich zu schütteln.

    "Natalie, hör auf damit!," schrie ich wütend und versuchte ihre Hände von meinen Armen loszubekommen. "Bitte, fall nicht auf ihn rein...," sagte sie plötzlich ruhig und lockerte den Griff an meinen Armen. "Hör zu. Ich habe nicht vor, auf ihn reinzufallen, auch wenn es vielleicht anders wirkt! Jetzt reg dich ab!," schrie ich sie nun an. Sie nickte nur und verließ stürmisch die Toilette. Ich seufzte laut, als sie aus der Tür verschwunden war. "Sowas...," dachte ich und verließ kopfschüttelnd ebenfalls die Toilette.

    Doch anstatt wieder hineinzugehen, ging ich wieder nach draußen und wollte mir gerade ein Taxi rufen, als ich Mike vor einer Theke stehen sah. Ich ging zu ihm und er lächelte mich an. Ich biss mir auf die Lippe. Er sah nicht sauer aus, dabei hätte er doch sauer sein können.

    Er nahm sein bestelltes Getränk entgegen und drehte sich um. "Ich glaube, ich gehe wohl besser," sagte ich, auf das eine Fenster starrend. Natalie und Finn saßen nebeneinander auf dem Sofa, er hatte einen Arm um sie gelegt. "Tolles Date...," dachte ich und schloss die Augen. "Schon?," fragte Mike neben mir und ich nickte. "Ist irgendwas passiert?" Ich antwortete ihm nicht. "Ich fühle mich nicht besonders...," log ich und er sah mich an.

    "Hat dir der Abend nicht gefallen?," fragte er und ich schüttelte schnell den Kopf. "Doch, schon, aber..." "Aber...?," hakte er nach. Ich sah zu Boden und er nahm mich in den Arm. "Also, mir hat er gefallen," sagte er lächelnd.

    Fortsetzung folgt sofort...


    Natalie drehte die Musik auf und klatschte in die Hände. "Und jetzt...taaanzen!," sagte sie und wie auf Kommando begannen alle zu tanzen. Es war nicht schwer herauszufinden, wer das Oberhaupt dieser Clique war. Kim tanzte mich Trish und Natalie schnappte sich Finn. Verunsichert blieb ich mitten im Raum stehen. Mike setzte sich seufzend auf das pinke Sofa und ich sah ihn an.

    Nach einigem Überlegen setzte ich mich neben ihn. Er grinste mich an und fragte: "Auch keine Lust?" "Nein, ich kann einfach nicht tanzen," sagte ich und er fing an zu lachen. "Das glaub ich dir nicht wirklich," sagte er lachend und sah ihn verunsichert an. "Und warum nicht?," fragte ich leicht gereizt. "Jetzt sei doch nicht gleich sauer. Ich kann mir einfach nicht vorstellen, dass du nicht tanzen kannst..."

    Ich blieb stumm und sah den Anderen beim Tanzen zu, bis Mike mich plötzlich wieder ansprach. "Möchtest du ein bisschen rausgehen? Ist ganz schön laut hier drin," fragte er und ich sah das erste Mal richtig in seine Augen. Solche Augen hatte ich noch nie gesehen. Eigentlich ziemlich gespenstisch, diese Augen. "Juliana?," fragte er und ich zuckte leicht zusammen. "J-ja?" Ich hatte ihm garnicht zugehört. "Möchtest du rausgehen?," fragte er nocheinmal. Ich nickte nur irritiert und er stand auf. Er war überhaupt nicht wütend geworden. Finn hätte niemals so reagiert...Mike streckte mir die Hand entgegen und half mir auf.

    "Wow...," sagte ich, als wir endlich draußen waren. Mike blinzelte mich an. "Was ist?," fragte er. "So viele Räume...," antwortete ich und starrte auf die 6. Doppeltür. Mike musste lachen. "Ja, das sagen viele." Er setzte sich auf den Boden und ich tat es ihm gleich. "Kim und Finn haben nie von dir erzählt...," sagte er plötzlich und ich sah ihn an. "Naja, ich wusste auch nicht, dass es sie gab." "Und wie kommt es, dass du sie jetzt getroffen hast?," fragte er und es schüttelte mich leicht.

    "Naja...," begann ich leise und er beugte sich nach vorne, um mich besser verstehen zu können. "Meine Mum liegt momentan im Krankenhaus und da passt ihr Vater, mein Onkel, auf mich und meine Schwester auf." Ich erwartete jeden Moment ein Lachen von ihm zu hören, doch sein Gesicht wurde ernst. "Wieso musste sie ins Krankenhaus?," fragte er und ich seufzte. "Keine Ahnung, sie hat es mir nicht gesagt." "Also hast du keine Ahnung wie es ihr geht?" Ich nickte und er richtete sich auf.

    Er zog mich auf die Beine und ich starrte ihn unsicher an. "Was ist?," fragte ich, als er immer näher kam. "Es geht ihr bestimmt gut...," sagte er und kam immer näher. Ich erschrak, als er plötzlich anfing mich zu kitzeln. "Hey, hör auf!," brachte ich lachend hervor. Und er hörte wirklich auf.

    "Sorry, ich konnte nicht anders. Du sahst so traurig aus," sagte er und grinste mich an. Wieder schoss Röte in mein Gesicht und ich sah beschämt zu Boden. Es schüttelte mich wieder und erst jetzt fiel mir auf, wie kalt es geworden war. Plötzlich legte Mike einen Arm um mich. Mein Herz klopfte wie wild und er schaute mir genau in die Augen, was die Sache noch schwerer für mich machte. Langsam schob ich ihn von mir weg. "Ich...ich komme gleich wieder," sagte ich, als ich mich soweit freigekämpft hatte, dass ich loslaufen konnte. Mike schaute mir nach. "Ich bin so dumm...," sagte ich wütend über mich selbst immer wieder vor mich hin. Mein Kopf glühte förmlich.

    Mit Schwung öffnete sich die Tür der Toilette und ich stürzte hinein. "Ich bin so dumm...," sagte ich immernoch. Ich sah mich um und ging zum Waschbecken. Eilig wusch ich meine Hände. Es war wie ein Zwang, den ich nicht wieder abschalten konnte. Das warme Wasser lief über meine Hände. "So dumm...so dumm...," sagte ich wieder. Doch ich wusste nicht, dass ich nicht alleine war...

    Das war`s dann auch schon wieder, ist spät geworden. Gute Nacht und morgen (bzw. heute) gibt es dann den Rest. ^^


    "Nein, sie ist nicht seine Freundin," sagte Kim lachend und ich sah sie schief an. "Aber wieso sind sie dann so vertraut miteinander?," fragte ich misstrauisch. Das konnte doch nicht sein..."Ganz einfach: Wenn man seit der Grundschule befreundet ist, dann entwickelt sich so eine Vertrautheit. Ausserdem war er ihre Sandkastenliebe, also wundert es keinen wirklich mehr...," sagte sie. Eigentlich klang es für mich immernoch unglaublich, aber sie würde mich schon nicht belügen. Oder?

    Ich zuckte zusammen, als mir plötzlich jemand auf die Schulter tippte. "Du bist Juliana, oder?," sagte Finns "Freundin" freundlich und ich nickte. Sie lächelte mich an und umarmte mich, wie auch Trish es getan hatte. "Ich bin Natalie. Freut mich," sagte sie und streckte mir noch die Hand entgegen. "Ja, mich auch...Natalie," entgegnete ich und schüttelte ihre Hand.

    Plötzlich sah sie mich traurig an und drückte meine Hand. "Das mit deiner Mutter tut mir wirklich leid." "Woher weißt du das?," fragte ich schnell. "Finn hat es mir eben erzählt. Du armes Kind...," antwortete sie und drückte meine Hand nochmal. "Wieso erzählt er ihr das?!," dachte ich wütend. Das ging sie doch überhaupt nichts an!

    Natalie ging wieder zu einem Jungen, der auf einem Sofa saß. Ich ballte die Hände zu Fäusten, als Finn mich plötzlich anlächelte.

    Mit Tränen in den Augen wendete ich meinen zornigen Blick von ihm ab. "Sag es ruhig der ganzen Welt! Es ist ja nicht deine Mutter!," schrie ich in Gedanken.

    Der Junge stand von dem Sofa auf und kam plötzlich auf mich zu. Hektisch wischte ich die Tränen weg und lächelte ihn leicht gekünstelt an. "Hey," sagte er und lächelte mich an. Ich warf einen Blick zur Seite auf Kim und sah, dass sie ihn argwöhnisch musterte. "Hey...," sagte auch ich. "Ich hab dich hier noch nie gesehen. Du gehörst nicht zur Clique, oder?," fragte er und ich schüttelte den Kopf. "Nein. Ich bin Juliana, Kims Cousine." Kim zuckte zusammen und ich zwinkerte ihr zu. Kim wandte den Blick von ihm ab und ich lächelte zufrieden.

    "Ich schätze mal, Trish hat dich schon zu uns "eingeladen"?," sagte er grinsend und ich nickte. "Könnte man so sagen, ja." "Herzlich willkommen," sagte er und umarmte mich vorsichtig. "Ich bin übrigens Mike."

    Röte schoss mir ins Gesicht und ich schaute zu Boden. "Wollen wir hier versauern? Lasst uns endlich den Raum wechseln," sagte Natalie plötzlich laut und alle folgten ihr wie Hunde in den nächsten Raum. Kopfschüttelnd ging ich durch die Tür...und ich traute meinen Augen nicht. Dieser Teppich! Wie schrecklich war das denn bitte! Ich sah mich irgendwie gezwungen meine Finger zum Victory-Zeichen zu formen und nach Woodstock-Plakaten ausschau zu halten. Wie hypnotisiert starrte ich den Teppich an und lief fast gegen das Sofa, welches zu meinem Entsetzen ebenfalls pink war.

    Fortsetzung folgt sofort...

    Erstmal ein großes Sorry. Eigentlich wollte ich ja gestern bereits weitermachen, aber ich hatte die Geburtstagsfeier von meiner Cousine völlig verschwitzt. : / Das heißt, nach der Schule sofort in die Stadt geflitzt und irgendein Geschenk gekauft und dann los zur Feier. Das war echt blöd. Naja, jetzt geht es weiter. Achja, vielleicht ist es einigen bereits aufgefallen: Ich habe ein Cover gebastelt, mal schauen wie es euch gefällt. ^^


    Wir traten durch die Doppeltür und schauten uns um. "Na, hier sieht`s ja klasse aus," sagte Kim neben mir und ich schaute auf die Videospielautomaten, die neben mir standen. "Mach doch nicht schon jetzt alles schlecht!," sagte Finn ärgerlich und stapfte munter weiter. "Warst du hier schonmal?," fragte ich Kim und sie nickte. "Ist aber schon ein paar Jahre her..." "Kannst du dich noch dran erinnern, wie es früher aussah?," fragte Finn plötzlich und Kim verzog angewidert das Gesicht. "Bäh, ja...Kakerlaken und all das Zeug..." "Uhm, lecker...," dachte ich und musterte die Wände. Von Kakerlaken war nichts mehr zu sehen.

    Wir traten durch eine weitere Doppeltür in einen Raum mit schwarzer Tapete. "Was für ein Unterschied zu dem Gelb und Rot von vorhin...," dachte ich belustigt und schaute mich um. "Kim, bist du`s wirklich?," fragte ein schwarzes Mädchen vor mir und lief auf Kim zu. "Ja Trish, ich bin`s," sagte Kim schrill und sie fielen sich in die Arme. "Oh Man, ist das schön dich mal wiederzusehen," sagte Trish und Tränen sammelten sich in ihren Augen. "Wie lange ist es her? Drei Jahre?," fragte Kim und lächelte Trish an. Trish wischte sich die Tränen aus den Augen und nickte.

    Sie drehte sich um und sah mich an. "Und wen haben wir da?," fragte sie und grinste mich an. "Das ist Juliana, unsere Cousine," sagte Kim lachend. Trish umarmte auch mich und sagte: "Willkommen in unsere Clique!".

    Ich sah sie fragend an und sie blinzelte mich an. "Was denn, weißt du etwa nicht, was eine Clique ist?," fragte sie verwirrt. Ich schüttelte den Kopf. "Natürlich weiß ich was eine Clique ist, aber..." Trish sah zu Kim. "Hast du ihr nicht von uns erzählt?" Kim schüttelte den Kopf und Trish sah wieder zu mir. "Naja, wir sind schon eine Clique, seitdem wir in der Grundschule sind. Aber Finn und Kim waren eine Weile weg, von daher haben wir uns nicht oft gesehen." "Aha," entgegnete ich nur und sie lächelte mich an.

    "Finn!," schrie jemand glücklich hinter mir und ich drehte mich um. Sie lief auf Finn zu und schloss ihn liebevoll in seine Arme. "Du bist wieder da," sagte sie glücklich und vergrub das Gesicht in seiner Jacke. "Ich habe dich vermisst...," sagte Finn und hielt das Gesicht des Mädchens fest.

    Ungläubig starrte ich die Beiden an. Wieso hatte er ein Date mit mir, wenn er eine Freundin hatte?! Plötzlich küssten sich die Beiden auch noch und Wut stieg in mir auf. Was sollte das?!

    Hastig drehte ich mich und zog Kim grob zu mir heran. "Ist das Finns Freundin?," flüsterte ich ihr verärgert ins Ohr. Sie schaute zu den Beiden hinüber und begann zu lachen. Unsicher blickte ich sie an.

    Arcor spinnt gerade, keine Ahnung warum : /. Geht (hoffentlich) gleich wieder.

    Wiedermal sehr schön ^^ Von deiner FS wird man wirklich süchtig, wundere mich immer wieder über mich selbst, wie schnell ich auf den Threadnamen klicke, wenn du einen Beitrag geschrieben hast *g*. Weiter so. :)

    Cold-End of the World

    Everyone came around here
    Everyone else got sick
    And watched the clock tickin' slowly
    Everyone knew the ending
    Opened a bag of tricks
    And stumbled over their own
    They blew minds away
    Sort of the cripplin just like thunder
    And it's gone today
    I'm so happy that it's on

    It's the end of the world


    Well it's far away
    In a hurricane, twisting slowly
    Now it's gone today
    I'm so happy that it's on


    It's the end of the world


    My world, my love, my gun


    Now I'm all alone
    Kept the pain inside
    Wanna torch the world
    Cause I'm breathin fire


    My world, my love, my gun

    Zitat von DawnAngel

    Ich hab langsam das Gefühl, wenn Jenny Julianas Mutter ein Grab schaufeln dürfte, würde sie schon mal die Schaufel suchen gehen...
    Sie kann es ja gar nicht abwarten. Was soll den ihrer Meinung nach mit Juliana geschehen? Glaubt sie wirklich, dass sie ihre kleine Schwester so leicht aufgibt?



    Anscheinend glaubt sie es, und sie hat es ja auch fast geschafft. Was mit Juliana weiter passieren soll, falls ihre Mutter stirbt, das steht im heutigen Teil.^^

    Zitat von Xtina91

    Hey, coole FS (=
    bin au gespannt obs bei denen funkt...
    joa schreibsel schnell weider
    lg

    EDIT: mein 100. Beitrag *freuz+



    Erstmal glückwunsch. ^^ Auf jeden Fall kommt es anders als geplant, also vielleicht funkt es, vielleicht aber auch nicht. ;)

    Zitat von Lionimaus

    Echt spitze!!!!!!!!
    Aber ich schließ mich Santine an. Die lieben Verwandten sin irgendwie ziemlich komisch.

    Wann geht´s weiter?



    Heute Abend. Muss erst noch ein bisschen für die Schule lernen und dann wird an der Fortsetzung gearbeitet. :)

    Vielen, vielen Dank für die vielen lieben Kommis. :)


    Danach ging ich hoch zu Kim. Ein Date mit Finn reichte schon, aber nicht alleine. Hoffentlich würde sie mitkommen....sonst wäre ich verloren. Ich klopfte an ihre Tür, doch es antwortete keiner. Langsam öffnete ich die Tür und staunte nicht schlecht. Kim hatte die Augen geschlossen und tanzte wild zur Musik, die aus Finns Stereoanlage dröhnte. "Kim!," schrie ich, doch sie rührte sich nicht. "KIM!," brüllte ich jetzt und sie drehte sich zu mir um. "Warum hast du denn nicht geklopft?," fragte sie und drehte die Musik etwas leiser. "Hab ich ja, aber du hast mich nicht gehört." "Hm,achso," sagte sie nur und ich ging auf sie zu.

    "Was willst du denn?," fragte sie und fing wieder an zu tanzen. Ich bleib ein Stück von ihr entfernt stehen, um nicht von ihr zu Boden getanzt zu werden. Doch sie lächelte mich nur an und zog mich zu sich. "Steh da nicht so steif rum. Taaaanzen!," sagte sie und ich musste lachen. "Na gut," entgegnete ich lachend und fing an zu tanzen. "Es geht um Finn. Er hat gesagt, er will nur ein Date mit mir..." Kim nickte und ich fuhr fort. "Und da wollte ich dich fragen, ob du vielleicht mitkommst. Vielleicht hält er sich dann ja zurück."

    "Hm, er hat gesagt er will nur ein Date mit dir und dann lässt er dich in Ruhe?," fragte sie und ich nickte. Plötzlich fing sie an zu lachen. "Was ist?," fragte ich verdutzt und schaute sie an. "Das ist seine Masche, wenn ein Mädchen nun überhaupt gar nicht an ihm interessiert ist. Glaub mir, dass wird nicht bei einem Date bleiben," lachte sie und ich hörte sofort auf zu tanzen. "Wirklich?," fragte ich überrascht und starrte sie an. "Du denkst doch nicht, dass er dich dann wirklich in Ruhe lässt? Gott, bist du naiv!," sagte sie lachend.

    Ruckartig drehte ich mich um und ging zur Tür. "Hey, wo willst du hin?," fragte Kim. "Sorry, aber ich lass mich doch nicht verarschen," sagte ich und hob abweisend eine Hand. "Du hast schon zugesagt..." "Na und?! Dann sag ich halt wieder ab!," sagte ich gereizt und ließ Kim wieder allein. "Nein, ich lass mich garantiert nicht von dir verarschen, Finn...," dachte ich wütend, während ich den Flur entlangging.

    Ich versuchte Finn die ganze Zeit zu ignorieren, auch beim Abendessen. Doch als er die Teller abräumte und bei meinem angekommen war, flüsterte er mir etwas zu. "Heute Abend, unser Date, ich hoffe du hast es nicht vergessen." Ich schaute einfach nur nach vorne und tat so, als hätte ich ihn nicht gehört. Unsicher schaute er mich an und wischte ein paar imaginäre Krümel vom Tisch. "Du hast zugestimmt, du kannst nicht mehr kneifen," sagte er grinsend. "Ja, du hast ja recht," gab ich schließlich seufzend nach. "Na also, geht doch," sagte er siegessicher und brachte die Teller weg. "Oh Mum, wieso hast du mir bloss eingebläut, meine Versprechen immer zu halten?," dachte ich und ließ meinen Kopf auf den Tisch sinken.

    "Man!," schimpfte ich, weil ich schon wieder meine Schminke ins Waschbecken hatte fallen lassen. "Wieso so nervös?," fragte Kim neben mir grinsend. "Na, ist halt so, kann ich doch nichts für!," zischte ich. Ich war wirklich tierisch nervös. Mein erstes, richtiges Date und es war mit IHM! "Ich werde es in meiner Biographie einfach streichen...," dachte ich belustigt. "Und du empfindest wirklich gar nichts für ihn?," fragte Kim neben mir plötzlich. Sie knibbelte an ihren Händen und schaute mich mit ihren großen, blauen Augen an. "Doch...," antwortete ich und Kim neben mir fuhr zusammen. "Hass...," fuhr ich fort. Kim blinzelte mich an. Anscheinend brauchte sie einige Sekunden, um das Ganze zu verstehen. "Achso, verstehe," sagte sie schließlich lächelnd. Ich grinste sie an und drehte mich zu ihr um. "So okay?," fragte ich und machte ein paar Grimassen. "Wenn du die Grimassen weglässt, dann schon," lachte sie.

    Finn wartete bereits auf uns und er linste immer wieder erwartungsvoll durch die Tür, was mich ziemlich aufregte. "Nun komm schon!," sagte Kim lachend und zerrte mich durch die Eingangstür. Ich starrte auf meine Füße. "Mein erstes, richtiges Date...," musste ich wieder denken und ich schüttelte den Kopf. So hatte ich mir das nie vorgestellt. "Wie bitte, Schwesterchen kommt mit?," fragte Finn verwirrt und blickte mich an. Ich nickte nur leicht und Kim gab schlagfertig zurück: "Irgendjemand muss sie ja vor dir beschützen." Finn grummelte leicht, als hätte man ihn soeben als Mörder enttarnt und schaute mich wieder an. "Ihr seht hübsch aus...du besonders Juliana," sagte er und Kim fing an zu grinsen. Die Röte stieg in mein Gesicht und ich hätte mich ohrfeigen können. "Mensch, es kam doch nur aus seinem Mund, kein Grund gleich rot zu werden...," sagte ich mir und er wies mit der Hand auf ein Taxi, was bereits auf uns wartete.

    Wir stiegen ins Taxi und plötzlich fiel mir ein, warum mein Onkel und seine Familie überhaupt hier waren. Mum lag im Krankenhaus und ich ging mich amüsieren. Durfte ich das überhaupt? Mit quietschenden Reifen fuhr das Taxi los. Ich begann zu überlegen, wo wir wohl hinfahren würden...

    So, das war`s für heute ^^ Für Kommis wäre ich dankbar ^^


    Ich rannte nach draußen und stellte fest, dass es sich irgendjemand in unserem Whirlpool bequem gemacht hatte. "Finn...," dachte ich wütend. Doch er war nicht alleine...Bei ihm saß ein hübsches Mädchen mit langen braunen Haaren und nur mit einem knappen Bikini gekleidet.

    Nein, ich war nicht eifersüchtig, aber ich wollte Finn das Ganze ruinieren, was auch immer er mit dem Mädchen vorhatte. Also zog ich mich kurzerhand um und stieg zu den Beiden in den Whirlpool...

    Und mein Verhalten hatte Konsequenzen. Kaum hatte ich mich dazugesetzt, warf mir das Mädchen einen empörten und wütenden Blick zu und stieg aus dem Whirlpool. "Ha, ich bin gut!," dachte ich triumphierend. Doch schlagartig fiel mir ein, dass ich ja jetzt mit Finn ganz alleine im Whirlpool saß. Würde ich jetzt einfach auch wieder abhauen, wüsste er sofort das ich nur sein Vorhaben vereiteln wollte und mich bis ans Ende meiner Tage damit aufziehen. Dabei war ich wirklich nicht eifersüchtig gewesen...wirklich nicht...glaube ich...

    Andererseits musste er ja jetzt zwangsläufig denken, dass ich mich ihm annähern wollte. Er versuchte so unauffällig wie möglich immer näher an mich ranzurutschen. "Anscheinend hast du es dir überlegt...," sagte er und grinste mich an. "Was überlegt?," fragte ich und rutschte ein Stück von ihm weg. "Erinnerst du dich nichtmehr an unser "Poolgespräch"? Ich schüttelte den Kopf und er strich mir mit der Hand über meine Schulter. Leicht angewidert sah ich ihn an, doch das hielt ihn nicht davon ab, noch weiterzugehen. "Noch eine Berührung und ich raste aus...," dachte ich und wartete regelrecht darauf, dass er es tun würde. Plötzlich legte er eine Hand auf meinen Bauch. Okay, das war genug...

    Ich klatsche ihm zwar keine, holte aber trotzdem mit der Hand aus und spritzte ihm eine größere Menge Wasser ins Gesicht. Er zuckte zusammen und rieb sich die Augen. "Du blöde Kuh!," sagte er wütend und ich musste lachen.

    Ich nutzte diese Gelegenheit und stieg aus dem Whirlpool. Als er das sah, hielt er mich an einem Bein fest. "Juliana, warte bitte!," sagte er und ich sah ihn an. "Worauf?," fragte ich leicht genervt. "Vielleicht war ich zu aufdringlich..." "Nicht nur vielleicht, mein Lieber," dachte ich und stemmte die Hände in die Hüften. "Ich will nur ein Date und danach lass ich dich in Ruhe, versprochen," sagte er und ich sah ihn ungläubig an. "Wirklich?," fragte ich zaghaft. "Wirklich," sagte er und lächelte mich an. "In Ordnung," antwortete ich und ging in Richtung Haus. "Na also, war doch ganz einfach," dachte ich und musste grinsen.

    Als ich auf die Veranda trat, kam Luisa auf mich zugetapst. Jenny hatte ihr also doch das Laufen beigebracht. Aber bei dem Anblick musste ich einfach lächeln...sie sah so niedlich aus und ich nahm sie kurzerhand auf den Arm. "Du kannst ja laufen, toll!," sagte ich und lächelte sie an. "Ja," sagte sie und ich stutzte. "Und Sprechen..." "Für Mum gibt es dann wohl gar nichts mehr zu tun, wenn sie wieder nach Hause kommt...," dachte ich leicht verärgert. Luisa lachte mich an und ich beschloss ihr jetzt etwas zu Essen zu machen, egal was Jenny sagen würde.

    Fortsetzung folgt sofort...

    Hier die Fortsetzung. Einige Fragen werden beantwortet, aber denken müsste ihr trotzdem noch. ^^


    "Und sie haben keinen Zettel hinterlassen?," fragte ich aufgeregt. Die Beiden schüttelten den Kopf und ich begann innerlich zu rasen. Ich musste ihnen hinterher. Wo waren sie mit ihr hin?

    Ich blickte zur Seite, als plötzlich die Haustür aufging und Jenny mit Luisa auf dem Arm zur Tür herein kam, dicht gefolgt von Sebastian, der bis über beide Ohren strahlte. "Wo wart ihr?," sagte ich laut, während ich auf sie zurannte. "Wir...wir waren mit der kleinen beim Arzt. Deine Mutter hat es uns aufgetragen," sagte Jenny und Sebastian nickte. "Wieso habt ihr mir das nicht gesagt? Ich bin schließlich ihre Schwester und Mum hätte ich sicher gewollt, dass..." "Deine Mum meinte extra, wir sollten es dir nicht sagen, damit du dich nicht aufregst," meinte Sebastian und ich sah ihn ungläubig an. "Gib mir Luisa," sagte ich und zog Luisa aus Jennys Armen. Jenny schaute zu Sebastian und Sebastian nickte.

    "Du hast bestimmt Hunger," sagte ich zu Luisa und ging mit ihr in Richtung Küche, als Jenny sich plötzlich zwischen die Küche und mir stellte. "Der Arzt meinte extra, dass sie nüchtern bleiben soll, bis wir nachher zur zweiten Untersuchung fahren," sagte sie und versuchte mir Luisa vom Arm zu nehmen. "Aber sie hat seit gestern abend nichts mehr gegessen...das kann doch nicht gesund sein," entgegnete ich und versuchte mich an ihr vorbeizudrängeln.

    Plötzlich wurde ihr Blick ernst und ich setzte Luisa ab. "Begreif doch Juliana, sie soll nüchtern bleiben!," sagte sie gereizt und ich sah sie grinsend an. "Na und? Warum soll sie überhaupt zum Arzt? Ihr geht es doch wunderbar," sagte ich und sah Luisa an, die munter zu ihrem Puppenhaus krabbelte. "Reine Vorsorge...," nuschelte Jenny und verengte bösartig die Augen. Ich konnte nur den Kopf schütteln und ging an ihr vorbei.

    In der Küche traf ich auf Sebastian. Ich dachte mir schon, dass er seine Kinder niemals ohne die wichtigste Mahlzeit des Tages aus dem Haus lässt. Ungläubig starrte ich auf die Unmengen an Waffeln und Toasts, die sich vor ihm aufstapelten. "Sebastian?," fragte ich und er zuckte leicht zusammen. "Was ist denn, Juliana?," fragte er schließlich lächelnd. "Du musst unbedingt mit Jenny reden. Luisa hat jetzt seit gestern abend nichts mehr gegessen, sie ist bestimmt irre hungrig," sagte ich und versuchte dabei so lieb und unschuldig wie möglich auszusehen. Er blinzelte mich an und überlegte sich wohl eine Antwort. "Nun gut, in Ordnung. Ich werde mit ihr reden." "Danke," sagte ich nur und verließ die Küche.

    Und tatsächlich kurz nachdem wir in der Schule waren und Jenny am Teller abräumen war, traute er sich endlich mit ihr zu reden. "Ich muss mit dir reden," sagte er kühl und Jenny schaute ihn an. "Worum geht es denn, Häschen?," fragte Jenny und lächelte ihn an. Sebastian lächelte nicht und fuhr fort. "Cindy hat dir gar nicht aufgetragen mit Luisa zum Arzt zu fahren, oder?" Jenny schaute ihn an und biss sich auf die Lippe. "Himmel, ja! Aber wir müssen doch wissen, ob..." "Ob sie gesund ist, bevor wir sie endgültig bei uns aufnehmen?" Jenny nickte und sah zu Boden. "Sie ist nicht deine Tochter. Zumindest noch nicht...," sagte Sebastian. Jenny schaute ihn zornig an. "Na und?! Herrgott, aber bald wird sie es sein!," schrie Jenny und stürmte an ihm vorbei auf Luisa zu.

    "Komm mein Schatz, wir lernen jetzt laufen," sagte sie und riss Luisa ruckartig auf die Beine. "Ich weiß noch genau wie du dich gefreut hast, als Kim angefangen hat zu Laufen," sagte Sebastian. "Ja und?," fragte Jenny gereizt. "Ich wollte dich nur darauf aufmerksam machen, wie es für dich gewesen wäre, wenn jemand dir völlig fremdes ihr das Laufen beigebracht hätte," sagte Sebastian und er drehte sich ohne eine Antwort abzuwarten um und verließ das Haus.

    Als ich wieder nach Hause kam, war Jenny immernoch dabei, Luisa das Laufen beizubringen. Erst störte es mich gar nicht, denn ich bemerkte nicht sofort, was sie da tat. Aber dann drohte ich zu Explodieren. "Was tust du da?," sagte ich gereizt und ging auf Jenny zu. "Ich bringe der Kleinen das Laufen bei. Eigentlich müsste sie es schon längst gelernt haben," sagte Jenny und strahlte mich an. "Das ist verdammt nochmal nicht deine Aufgabe!," sagte ich zornig. "Vielleicht ist meine Mum nicht dazugekommen, aber sie hätte es getan, wenn sie die Kraft dazugehabt hätte!" Jenny sah mich genervt an. "Du bist einfach nur eine kleine, verwöhnte Göre...," sagte sie leise und undeutlich. Beinahe wäre ich ihr an die Gurgel gesprungen, wenn ich nicht draußen ein Platschen gehört hätte...

    Fortsetzung folgt sofort...

    Zitat von UnholyAngel

    Danke schonmal für die ersten Kommis und die Frisur von Juliana ist von http://sims2sisters.sme.sk/ ^^



    Da, musst aber selbst suchen. Beim direkten Verlinken schickt der einen irgendwie immer auf die Hauptseite zurück. ^^°

    Schön das sie euch gefällt. Ich spann euch jetzt aber ein bisschen auf die Folter, weil ich schon soviel gepostet hab. ^^